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 BESCHREIBUNG:
 PIPPO POLLINA - Über die Grenzen trägt uns ein Lied Konzert 
So. 22.01.2012 | 19:00 Uhr Arbeitskreis Alte Kirche 

Special Guest: Roberto Petroli (Saxophone/Klarinette)

GANZ AKTUELL: Wir gratulieren PIPPO zum SCHWEIZER KleinKunstPreis 2012!!!

In seinem neuen Programm begleitet sich Pippo Pollina stimmgewaltig und virtuos an Gitarre und Klavier, gewährt am Bistrotisch Einblicke in sehr persönliche Momente und Begegnungen seines Lebens aus dem Buch Über die Grenzen trägt uns ein Lied von Franco Vassia und präsentiert zwischen Lesung und Liedern überraschende Filmclips private und öffentliche Aufnahmen, Sequenzen seiner künstlerischen Stationen, Momente seines Lebens in Europa, die diesen Abend zu einem einmaligen, konzertanten und visuellen Erlebnis werden lassen.

Pippo Pollina gilt zweifelsohne als einer der besten und wichtigsten zeitgenössischen italienischen Liedermacher. Der charismatische Sizilianer aus Palermo steht seit Jahren mit seinen politischen und gesellschaftskritischen Liedern beherzt für Frieden, Freiheit und Menschenrechte ein und ist ebenso ein Meister poetischer Balladen wie auch rockiger Arrangements.

Der vielseitige Musiker überzeugt mit den unterschiedlichsten Besetzungen, sei dies in Begleitung eines Symphonieorchesters, eines akustischen Jazz-Trios, unterstützt durch ein Streichquartett oder zusammen mit einer Rockband
Pollinas abenteuerliches, musikalisches und politisches Leben findet sicher keine Entsprechung bei einem anderen italienischen Musiker der letzten Jahrzehnte.

Anlass genug für den italienischen Schriftsteller Franco Vassia dem mutigen Sizilianer eine Biographie Über die Grenzen trägt uns ein Lied über sein Leben und seine Musik zu widmen, welche erst kürzlich sowohl in italienischer als auch in deutscher Sprache veröffentlicht wurde.

Weiterführende Links:

www.pippopollina.com

 PHOTOS:
 PRESSEMELDUNGEN:
 Südkurier (24-01-2012)
Ein großer Star auf der Kleinkunstbühne - Liedermacher Pippo Pollina spielt mit Roberto Petroli in der Alten Kirche in Rulfingen
Rulfingen (imi) Persönlichen, langjährigen Freundschaften ist es zu verdanken, dass der italienische Liedermacher Pippo Pollina neben den großen Konzert-Events noch auf kleinen, publikumsnahen Bühnen wie in der Alten Kirche in Rulfingen auftritt. In dem ehemaligen Kirchenraum, der bis auf den letzten Platz mit Besuchern gefüllt war, genossen alle die besondere Atmosphäre, die ab den ersten Tönen eine enge Verbindung zwischen Publikum und Musiker knüpfte.
Das Programm Über die Grenzen trägt uns ein Lied ist an mein autobiografisches Buch angelehnt, erzählte Pippo Pollina. Es beschreibt darin wichtige Stationen auf seinem musikalischen Weg. Mit kleinen Erzählungen und Filmsequenzen zwischen den Liedern rückte die Vergangenheit mit ihren Erlebnissen ganz nah heran. Auf der Leinwand spielte der zierliche Pollina neben dem mächtig wirkenden, berühmten italienischen Liedermacher Linard Bardill, sang zusammen mit Konstantin Wecker oder bildete eine musikalische Einheit mit dem Jugend Sinfonieorchester Zürich. In allen Szenen spürte man die kreative Lust Pollinas zu musikalischen Grenzüberschreitung, um Geist, Sinne und das Hörerlebnis anzuregen.
Die berauschende Atmosphäre der großen Konzerte aus den Filmsequenzen transportierte Pippo Pollina auf die Bühne der Alten Kirche, indem er die Klänge übernahm, um sie mit Gesang und Klavier fortzusetzen. Klarinettist und Saxofonist Roberto Petroli ergänzte Pollinas Lieder gefühlvoll zu einem musikalischen Dialog und überzeugte mit Soli, für die er begeisterten Zwischenapplaus erhielt.
Pollina öffnet den Zugang zu seinen Liedern, ohne dass der Zuhörer die italienischen Texte verstehen müsste. Die etwas raue, klangvolle Stimme des sympathischen Liedermachers ließ nachdenklich werden bei poetisch leisen Passagen, ließ aber auch körperlich die Energie spüren, welche die emotional aufgeladenen Lieder verströmten.
Nach einem fantastischen Konzert verabschiedete sich Pippo Pollina auf der Bühnentreppe sitzend mit dem Partisanenlied Bella ciao von seinem Publikum, das ihm am liebsten noch weitere Stunden zugehört hätte.

Michelberger
 Schwäbische Zeitung Mengen (26-01-2012)
Pollina reist mit Leichtigkeit durch sein Leben
Rulfingen - Über die Grenzen trägt uns ein Lied - was zunächst ein wenig verklärt und weichgespült anmuten mag, ist der Titel der aktuellen Tournee von Pippo Pollina, des sizilianischen Vollblutmusikers, der mit Weichspüler rein gar nichts zu tun hat. Pollina ist unterwegs, um nicht nur seine musikalischen und gesanglichen Qualitäten einmal mehr unter Beweis zu stellen, sondern auch, um aus seiner Biografie zu lesen, die 2011 erschienen ist.

Die Alte Kirche in Rulfingen war gefüllt bis auf den letzten Platz, es hatte sich bis über die Grenzen des Landkreises herumgesprochen, dass der italienische Star soeben mit dem Schweizer KleinKunstPreis geehrt - nach Rulfingen kommt. Zum dritten Mal war es dem Team um Martina Eisele gelungen, Pollina auf die Bühne der Alten Kirche zu holen. Vom ersten Lied an nahm der Musiker sein Publikum mit einladender Leichtigkeit mit auf eine Reise durch sein Leben.

Begleitet von dem großartigen und mit viel Applaus bedachten Saxofonisten und Klarinettisten Roberto Petroli füllte Pollina den Raum der Alten Kirche mit Klängen, die weit abseits von Mainstream und italienischem Bieder-Pop vom Ohr direkt ins Herz gingen. Dabei spielte es keine Rolle, dass nur eine Handvoll der Anwesenden Pollinas Muttersprache verstand. Eingebettet in die gefühlvollen Musikstücke las der in der Schweiz lebende Liedermacher natürlich auf Deutsch aus seiner von Franco Vassia verfassten Biografie und amüsierte das Publikum hin und wieder mit seiner eigenen Erheiterung über manche irritierende Übersetzung. In der Gegenüberstellung von glücklichen Kindheitsszenen und ernsthaft gefährlichen journalistischen Auseinandersetzungen mit der Cosa Nostra war Pollinas charmante Leichtigkeit ausschlaggebend für die Wirkung der Texte, die allzu offenbar von einem großen Bewunderer des charismatischen Palermers verfasst wurden. Ohne viel Aufhebens erzählte dieser von seinem Bestreben, die mafiösen Strukturen in seiner Heimat zu bekämpfen ebenso wie von dem Zeitpunkt, an dem er Italien schließlich den Rücken kehrte, um durch Europa zu reisen.

Seine musikalische Entwicklung konnte das gebannte Publikum dabei auch in diversen Filmsequenzen verfolgen, die auf einer gerahmten Leinwand eingespielt wurden. Konzertmitschnitte waren ebenso vertreten wie Interviews, die einen Einblick gaben in Pollinas Leben und Personen vorstellten, die ihn und sein Werk geprägt hatten.

Der ebenso politische wie poetische Musiker verband die Elemente durch seine raumfüllende Bühnenpräsenz zu einem konsequenten Ganzen. Als wesentliche Stationen seiner künstlerischen Lebensreise stellte Pollina neben seiner ersten Band in Palermo auch seine Zusammenarbeit mit Konstantin Wecker und mit dem Jugend-Sinfonieorchester Zürich vor. Wie von selbst erklärten sich am Ende die Grenzüberschreitungen, die den Menschen wie den Musiker in seiner Entwicklung beeinflusst und geformt hatten. Doch besonders die Zeit als Straßenmusiker prägte Pippo Pollina, und so beendete er in eben dieser Manier schließlich das beeindruckende Konzert, sich selbst auf der Gitarre begleitend, mit dem legendären Bella ciao, bevor er sein begeistertes Publikum persönlich am Ausgang verabschiedete. Silke von Fürich

Die Biografie Über die Grenzen trägt uns ein Lied Leben & Musik von Pippo Pollina von Franco Vassia ist im Rombach Verlag erschienen, ISBN 978-3-7930-5073-5.
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