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 BESCHREIBUNG:
 Marie-Louise Konzert 
Sa. 04.03.2017 | 20:00 Uhr Arbeitskreis Alte Kirche 

My Name ist der Titel des zweiten Albums der Stuttgarter Songwriterin und Sängerin Marie Louise. Ihre warme, kraftvolle Stimme und die zarte Begleitung der Sopranukulele stehen im Zentrum der insgesamt 11 dezent arrangierten, akustischen Pop Songs.

Inspiriert von einer langen Südamerika-Reise, die Marie Louise im letzten Jahr mit Ukulele im Gepäck unternahm, begann sie gleich nach der Rückkehr mit den Studioaufnahmen zu My Name.

Die exzellenten, subtilen Arrangements des georgischen Gitarristen Zura Dzagnidze, die einfühlsame Begleitung der polnischen Vibrafonistin Kasia Kadlubowska sowie die des Stuttgarter Bassisten Fabian Wendt untermalen gekonnt die intime Atmosphäre des Albums.

In ihren Stücken entlockt die Künstlerin alltäglichen Themen bunte Nuancen, hütet und lüftet Geheimnisse, reist durch Erinnerungen und zwinkert uns zu wie in dem lässig swingenden, vom Jazz der 20er Jahre beeinflussten Song Mud on my Boots, in dem Marie Louise die eigene Tollpatschigkeit gesteht. Die weichen Klänge eines Streichquartetts begleiten Mommys Words, eine zärtliche Erzählung vom Verlust kindlicher Illusionen und in der Liebesgeschichte Mary Sue treffen Afro Rhythmen auf countryesken Satzgesang.

Mit My Name ist ein rundes musikalisches Werk entstanden, das als Download, auf CD und Vinyl erhältlich ist.

Marie-Louise konnte bereits bei mehreren Auftritten in der Alten Kirche begeistern und überzeugen (z.B. beim 1. Sanfte Töne Festival).

ACHTUNG: Kein VVK! Kartenreservierung über Email möglich. Reservierte Karten bitte bis 19.30 Uhr an der Abendkasse abholen !!!

 PHOTOS:
 PRESSEMELDUNGEN:
 Schwäbische Zeitung (05-03-2017)
Marie Louise überzeugt ihr Publikum
Rulfingen sz Die Stuttgarter Sängerin und Songwriterin Marie Louise hat in der Alten Kirche in Rulfingen ein eindrucksvolles Konzert geboten. Mal haucht sie mit zarter Stimme ins Mikrofon, dann wieder singt sie mit lauter Stimme ausgelassen ihr Programm war vielfältig. Begleitet wurde sie von Bassist Fabian Wendt und Gitarrist Zura Dzagnidze.

Echte, unverstellte Musik, das zeichnet Marie Louise aus. Ihre Texte schreibt sie selbst, ihr zweites Album heißt My Name. Mit ihm verarbeitet die Künstlerin ihre Eindrücke und Erlebnisse, die sie in einer langen Südamerika-Reise gewonnen hat. Marie Louise trete zum dritten Mal in der Alten Kirche auf, wie Martina Eisele, Vorsitzende des Kulturvereins Alte Kirche, in ihrer Begrüßung bemerkte. Bei ihren vorherigen beiden Auftritten kam Marie Louise beim Publikum in der Alten Kirche überaus gut an. Da dachten wir, es ist rappelvoll, sagte Martina Eisele und war daher etwas enttäuscht, dass die Alte Kirche am Samstagabend nicht voll besetzt war.
Mit dem sensiblen Stück Mein Herz begann die Sängerin und Songwriterin ihr Konzert. Sie sang Mein Herz steht in Flammen und verbrennt, doch es zeigte das Format dieser Künstlerin, dass das überhaupt nicht kitschig klang, sondern ernsthaft und ergreifend. Mit dazu trug auch bei, dass Marie Louise ihren eigenen Gesang mit den zarten Klängen der Ukulele begleitete. Nach diesem verheißungsvollen Auftakt ging es mit Take time und Mus on my boots und My Name weiter. Das Stück Mommys words, das Marie Louise auch sang, handelt vom Verlust kindlicher Illusionen.

Bitterer Egoismus

Einen starken Kontrast boten die aufeinander folgenden Songs Warm ums Herz und Ego. Ersterer ist ein Liebeslied: Mir wird warm ums Herz, wenn du neben mir gehst, heißt es da. Der andere Song dagegen erzählt von der Bitterkeit, wenn Egoismus ins Spiel kommt: Ich würde dich verstehen, wäre da nicht mein verdammtes Ego, ist beispielsweise zu hören.

Ein besonders eindrucksvolles Stück war Invisible (unsichtbar), das Marie Louise, wie sie erzählte, in einer Hängematte geschrieben habe. Dieser Song vermittelte eine ganz besondere, beschwingte Atmosphäre. Die meisten Stücke sang Marie Louise auf Englisch. Vielleicht wäre es noch eindrucksvoller gewesen, wenn sie mehr Stücke auf Deutsch gesungen hätte. Das hätte dann den Zugang zu den Texten ihrer Lieder erleichtert.
Ein Erlebnis war es, Gitarrist Zura Dzagnidze und Bassist Fabian Wendt zu beobachten: Gerade durch Letzteren schien die Musik quasi durchzuströmen, so energisch und ganz im Fluss der Musik gefangen bespielte er den Bass. Atemberaubende Töne entlockte er dem Bass mit einem Bogen. Der Gitarrist hingegen hämmerte bei den lebhafteren Stücken mit der Faust gegen seine Gitarre. Eigentlich sollte Vibrafonistin Kasia Kadlubowska auch auftreten. Doch die könne heute nicht dabei sein, bemerkte Marie Louise.

Die drei Künstler erhielten für ihre Stücke viel Applaus, hin und wieder waren Bravo-Rufe im Publikum zu hören. Erst nach Zugaben durfte das Konzert enden. Hier spielte das Trio eine Premiere: Das Stück Layla, das von einer Frau in der Wüste handelt. Das Album My Name ist auf CD, Vinyl und als Download erhältlich.

Christoph Klawitter
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