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 Planeausters Konzert 
Sa. 23.01.2016 | 20:00 Uhr Alte Kirche Rulfingen 

Das französische Magazin CROSSROADS aus Paris zählt die PLANEAUSTERS in einem Zug mit dEus, Dead Man Ray und Venus zu einer der interessantesten Bands der europäischen Independent-Szene.
Nach ihrem zuletzt erschienenen Album Nothing Cooked Up, Everything Cooked Up tourten sie unter anderem in Deutschland, Niederlande, Österreich und Tschechien und wurden von Mike Scott/The Waterboys eingeladen, sie auf Konzerten in Deutschland und der Schweiz zu begleiten.

Schwerelose Indie-Musik mit archaisch-hypnotischem Untergrund von Michael Moravek (Gesang, Gitarre), William Bruce (Bass) und Per Ceurremans (Schlagzeug).

Während zweier Konzerttouren mit The Great Crusades in den USA nahmen PLANEAUSTERS mit Grammy-Gewinner Brian Leach in Chicago ein neues Album auf, das im Herbst 2015 auf dem Hamburger Label Popup Records veröffentlicht wird.

Im März 2014 erschien eine limitierte Split 7-inch (mit den Great Crusades) auf dem amerikanischen Label Boxing Clever Records. Die Planeausters spielten daraufhin in New York, Chicago, Champaign und St. Louis um die Single in den USA zu promoten.

tranceartiger Indie-Rock mit fiebrig-flirrenden Pop-Harmonien. (Notes)

Going Back to New York von den Planeausters ist ein außerordentlich schöner Song! (Thees Uhlmann, TOMTE in einem Feature auf Bayern 2)

...wunderschön angelegte Indie-Pop-Nummern, Psychedelic-Balladen, die mit Leichtigkeit die Schwerkraft zu überwinden scheinen und sich in sanft ansteigendem Tempo zu echten Alternative-Rockern auftürmen. (Südwestpresse)

Es gelingt den Planeausters mit Leichtigkeit ihre Philosophie in Musik umzuwandeln (Le Monde)

 PHOTOS:
 PRESSEMELDUNGEN:
 Schwäbische Zeitung Mengen (26-01-2016)
Planeausters rocken in der Alten Kirche - Drei Musiker erzählen Geschichten, Wort für Wort und Note für Note
Die Rockgruppe Planeausters hat in der Alten Kirche in Rulfingen ihr neuestes Album Humboldt Park vorgestellt. Für alle, die nicht wussten, wie man mit Schlagzeug, Gitarre, E-Bass und Worten auch ohne Flugzeug abheben kann, war der Abend eine Offenbarung. Das Publikum war begeistert und forderte auch bei eigener Unterbesetzung mehrere Zugaben.

Martina Eisele vom Kulturzentrum Alte Kirche freute sich tierisch, dass die Planeausters alle drei sind Schwaben mit Migrationshintergrund nach Rulfingen gekommen sind. Sie hätte sich mehr Besucher gewünscht und hoffte, dass die ungewöhnliche Raumsituation für die Band nicht schwierig werde. Aber alles passte. Die Band erzählte mit Musik und auf Englisch Geschichten von Liebe und Leidenschaft von Trauer und Abschied. Der Mensch und seine Emotionen stehen im Zentrum ihrer Lieder. Gabriele Loges

Die Musiker möchten keiner musikalischen Richtung zugeordnet werden. Unabhängig sein, ihr Ding machen; auch in der Musikbranche gibt es eine Independent- oder Indie-Szene abseits vom Mainstream. Dennoch sucht die Band ihr Publikum und kann großartige Erfolge im In- und Ausland aufweisen: Ihr neuestes Album nahmen die drei Musiker in Chicago auf und schlossen eine Konzertreise in Amerika an.

Wouldnt say its over, but its gone ist der erste Song auf der CD, mit dem sie am Abend für das richtige Herzklopf-Feeling sorgten. Michael Moravek schrieb den Song in Chicago. Jetzt interpretierte er ihn zusammen mit Per Ceurremans am Schlagzeug und William Bruce Kollmar am E-Bass. Zwischendurch erzählte Michael Moravek die eine oder andere Entstehungsgeschichte. So liegt Never Forget die ungeheuerliche Tatsache zugrunde, dass eine Frau, die während der Nazizeit einen Brief von einem Lager zum nächsten tragen wollte, erschossen worden ist. Empfänger und Täter trafen sich 20 Jahre später im Gerichtssaal. Der Täter verweigerte dem Empfänger den Inhalt des Briefes. Im nächsten Song Stranger in a strangers clothes hängte Moravek sich wie Bob Dylan die Mundharmonika um. Mal einfühlsame Ballade und dann wieder Hard Rock, immer jedoch in bester Verständigung zwischen den einzelnen Instrumenten legten die Musiker nach dem meist fulminanten Auftakt am Ende eines Songs besonderen Wert auf den Schlussakkord. Ein wenig so, als seien sie traurig, das Lied schon verlassen zu müssen.

Nach dem Konzert blieben die Musiker noch in der Alten Kirche. Auf die Frage, welche Bedeutung diese Art der Musik für Michael Moravek, Songschreiber, Sänger und Gitarrist der Planeausters hat, bestätigt er, was die Lieder schon ausdrücken: Er verortet sich in der Welt der Musik. Schon mit zwölf Jahren, als er zum ersten Mal Bob Dylan hörte, habe er gewusst, dass er in der Rockmusik seine Heimat finden werde, das Umherziehen gehöre für ihn dazu. Im Name Planeausters stecken viele Assoziationen, mit denen er sich identifizieren kann: das Fliegen, ein Flugzeugtyp, ein amerikanischer Schriftsteller, eine Muschelart, sogar das französische Wort für Wasser. Die Mehrdeutigkeit mit Bezug auf den Menschen gefällt nicht nur den drei Musikern, sondern auch dem Publikum.
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