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 Sanfte Töne Festival - Singer-Songwriter Konzert 
Sa. 25.10.2014 | 20:00 Uhr Arbeitskreis Alte Kirche 

Fünf Bands/Solokünstler in akustischer Besetzung werden an diesem Abend der leisen Töne die Bühne betreten und die Kirche in ein einmaliges musikalisches Gewand hüllen. Organisiert wird das Festival von Johannes Schneiderhan, der bereits im Jahr 2008 Roman Wreden und Marie Luise in die Alte Kirche geholt hat.

Roman Wreden (Stuttgart)
Ein Streifzug durch schaurig-schöne Folk-Gefilde und verzwickte Kopfkino-Geschichten, mal morbide und düster, mal fordernd, mal entrückt, vorgetragen von Romans verwegenem Bariton. So könnte man die Musik von Roman Wreden beschreiben.
Roman spielt, gemeinsam mit Gitarrist Edo und Bassist Frank Rothe, neben ausgewählten Songs seiner Alben Willow Tree und Trophy heute vor allem Stücke von seinem aktuellen Werk Wayfarers und sogar den ein oder anderen ganz neuen Song. Er war in der Vergangenheit bereits im Vorprogramm von Suzanne Vega, The Beautiful South, Interpol, The Cardigans und weiteren zu hören.

Marie Luise (Stuttgart)
My Name ist der Titel des zweiten Albums der Stuttgarter Songwriterin und Sängerin Marie Louise. Ihre warme, kraftvolle Stimme und die zarte Begleitung der Sopranukulele stehen im Zentrum der insgesamt 11 dezent arrangierten, akustischen Pop Songs ihres neuesten Werkes. In ihren Stücken entlockt die Künstlerin alltäglichen Themen bunte Nuancen, hütet und lüftet Geheimnisse, reist durch Erinnerungen und zwinkert uns zu. Gemeinsam mit ihr auf der Bühne werden Zura Dzagnidze an der Gitarre und Fabian Wendt am Bass zu hören sein.

Jojo (Bad Saulgau)
Coleslaw-Gitarrist und Sänger Johannes Jojo Schneiderhan hat Anfang 2014 sein Solo-Projekt gestartet. Neben Eigenkompositionen, die direkt für diese Kleinstbesetzung geschrieben und arrangiert wurden, sind auch einige Coleslaw-Stücke so wie ausgesuchte Cover-Songs zu hören, die man sonst eher selten findet. Erste Aufnahmen sind gerade im Entstehen. Fans von modernem Akustik-Pop und älteren Folk-Nummern werden sich gleichermaßen wohl fühlen.

Glesmann & Friends Duo (Friedrichshafen/Rulfingen)
Acoustic-Rock, angelehnt an Jonny Cash, Led Zeppelin u.a. von Songschreiber, Sänger und Gitarrist Heinz Glesmann, begleitet von Thomas Jensen, Percussion.

MIRA (Sigmaringen)
Der Opener des Festivals wird Chart Hits von Rihanna, Amy Winehouse und Cee-Lo Green akustisch performen. Mit Florian Stroppel an der Gitarre bringt Mira Löffler aktuelle Songs auf ihre ganz eigene Art auf die Bühne.

 PHOTOS:
 PRESSEMELDUNGEN:
 Südkurier (29-10-2013)
Facettenreiche Klänge in Rulfingens Alter Kirche
Ein wunderbares Klangerlebnis bot das erste Sanfte-Töne-Festival in der Alten Kirche Rulfingen. Fünf Bands zauberten einen abwechslungsreichen Hörgenuss, der das Publikum bis nach Mitternacht in seinem Bann hielt. Als Opener performte Mira Löffler mit Gitarrist Florian Stroppel aktuelle Songs auf ganz eigene, überzeugende Weise. Stücke von Amy Winehouse, Rihanna und Jessie J. interpretierte sie mit einer für ihre 19 Jahre erstaunlich reifen Stimme. Durch ihr sympathisches Auftreten und ihre Bühnenpräsenz hatte sie das Publikum in Windeseile für sich eingenommen.

In einem ganz anderen Stil ging es mit Glesmann & Friends weiter. Gitarrist Heinz Glesmann aus Friedrichshafen brachte mit rauer, ausdrucksstarker Stimme den Wilden Westen in den ehemaligen Kirchenraum, der während des Abends in verschiedenen Farben erstrahlte. Der Sänger mit Cowboy-Hut und langem weißem Haar sang Country-Stücke, die an Jonny Cash erinnern und denen er Rockiges beimischte. An den Percussions begleitete ihn Thomas Jensen aus Rulfingen.

Jojo, Johannes Schneiderhan, präsentierte in der Alten Kirche sein Soloprogramm, mit dem er seit Anfang des Jahres auf Tour geht. Der Sänger und Gitarrist der Bad Saulgauer Band Coleslaw überzeugte mit einer Mischung aus modernem Akustik-Pop und älteren Folk-Nummern. Marie Louise aus Stuttgart brachte mit ihrem strahlenden Lachen die gute Laune auf die Bühne. Mit warmer, kraftvoller Stimme gestaltete sie lautmalerisch die originellen Songs, die sie selbst auf der Sopranukulele begleitete. Zura Dzagnidze ergänzte sie an der Gitarre und Fabian Wendt am Bass. Marie Louise faszinierte mit einer großen stimmlichen Variationsbreite. Neben sanften, zarten Stücken und temperamentvollen, rhythmischen Sequenzen glänzte sie auch mit der tiefen verwegenen Stimme einer Femme fatale.

Nach drei Bands, einem Solokünstler und fast drei Stunden abwechslungsreichster Musik in akustischer Besetzung war das Publikum beim Sanfte-Töne-Festival noch nicht müde, es freute sich auf den letzten Gig. Roman Wreden aus Stuttgart verführte in Folk-Gefilde, mit ihm seine Musiker Frank Rothe am Bass, Marcel Cestari mit Gitarre und Erku (chinesische Geige) sowie Nikola Jeremic am Piano. Zum Abschluss versammelten sich alle Akteure nochmals auf der Bühne und erhielten kräftigen Applaus für das gelungene erste Sanfte-Töne-Festival, das im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden soll. I. Michelberger
 Schwäbische Zeitung Sigmaringen (26-10-2014)
Gelungene Premiere
Rulfingen sz Das erste Festival der sanften Töne in der Alten Kirche in Rulfingen ist ein Erfolg gewesen. Die Macher Johannes Schneiderhahn und Martina Eisele werden nächstes Jahr wieder dazu einladen. Natürlich mit neuen Künstlern. Dies kündigte Martina Eisele am Ende der langen Konzertnacht an. Das Konzept ging auf.

In der Dunkelheit der Alten Kirche war es für rund 100 Besucher überaus schön, mit einem Glas Sekt beieinander zu sitzen und die Vielfalt der Musik zu genießen. An der Technik stand Jürgen Ross, der gekonnt die Kirche in eine farbige Atmosphäre tauchte. Die Stimmung war magisch. Fünf Formationen vom Solo bis zur vierköpfigen Band stellten sich vor, und hatten jeweils ganz unterschiedliche Arten, sanfte Töne erklingen zu lassen. Mal waren sie melancholisch, mal leidenschaftlich, mal ruppig rockig, aber immer bewegend.

Das neue Festival ist ein wahrer Wurf, weil es in einer Nacht ein Klangkaleidoskop entfacht, das vielfältig und unterhaltsam ist. Es sind fünf Minikonzerte, sagte Martina Eisele in ihrer Anmoderation, fünf Minikonzerte, die zu einem interessanten Ganzen werden. Der künstlerische Leiter Johannes Schneiderhahn hat mit Martina Eisele die Programmdramaturgie brillant gestaltet.

Den Auftakt des Abends machte die noch ganz junge Sängerin Mira aus Sigmaringen, von Florian Stroppel an der Gitarre einfühlsam und selbstbewusst begleitet. Es ist ein modernes Lebensgefühl, das sie mit ihrer eindringlichen Stimme beschreibt. Ihre Stimme ist kommunikativ in den Emotionen, weich und sanft in der Textur, erstaunlich in den Tiefen: eindrucksvoll. Einen Programmwechsel führte der Sänger und Gitarrist Glesmann mit rockigen Akzenten ein. Der Rulfinger Schlagzeuger Thomas Jensen begleitete ihn. Der herbe Klang der Weite, eine Energie geladene Sprache und eine explosive Expressivität machen aus Glesmanns Musik ein Erlebnis. Mitreißend wie ein Strudel, es machte Spaß, sich dieser Geschwindigkeit hinzugeben, ihr zu folgen und sich tragen zu lassen. Verrockt, verraucht, verwegen, einfach eine tolle Stimme. Coleslaw-Gitarrist und Sänger Johannes Schneiderhahn hatte mit seinen selbstgeschriebenen Songs viel zu sagen. Seine Lieder sind wie Räume, die er dem Zuhörer öffnet, die mit ihrem Klang einnehmen. Seine Präsenz auf der Bühne und die Kraft seiner Stimme begeisterten das Publikum. Sanfte Emotionen und Lust auf Freiheit beseelen diese Musik. Marie Luise war mit ihrer wunderbar kraftvollen Stimme und ihrem Charisma der Star der sanften Töne. Sie wurde von Gitarre, Kontrabass und ihrer eigenen Sopran-Ukulele begleitet. Die Instrumente malten interessante Farben in den Raum hinein. Der Glanz der Stimme und die Souveränität der künstlerischen Persönlichkeit sind außergewöhnlich.

Am Ende des Konzerts trat Roman Wreden mit Gitarre auf. Seine Musik hatte eine schöne Ausstrahlung, stimmungsvolle Intensität steigerte sich gekonnt als Schlussakkord dieser langen Nacht. Es war ein wunderbarer Abend, es konnte musikalisch nicht besser sein. Wir werden es wiederholen, und hoffen, nächstes Mal sind noch mehr Leute da. V. Romeu
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