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 Auf immer und ewig - Ein Beziehungs-Showdown Theater 
Sa. 24.03.2007 | 20:00 Uhr Arbeitskreis Alte Kirche 

Ana Schlaegel und Bernd Wengert vom Theater Ravensburg präsentieren Ehekräche und andere unvermeidliche Missverständnisse zwischen Mann und Frau.

Bis dass der Tod uns scheidet versprechen sich Mann und Frau vor Zeugen. Sie meinen es ernst. Und treu bleiben wollen sie sich auch noch - auf immer und ewig. Das kann natürlich nicht gut gehen. Statt Streicheleinheiten gibt es bald Rededuelle um die falsch zusammen gerollte Zahnpastatube.
Und hinterher haben es alle schon vorher gewusst: Die beiden passen nicht zusammen.
Bis man sich trennt, vergehen trotzdem noch Lichtjahre. Schuld daran ist das Trägheitsgesetz. Und die Hoffnung. Und das gemeinsame Sorgerecht für den Goldfisch.
Ein Stück voller bombiger Lacher. (...) Sehr sehenswert ...
SÜDKURIER
Sie glänzen mit Treffern, die überraschender und unverhohlener kaum sein könnten. Aus dem Leben gegriffener gehts kaum mehr!...
SCHWÄBISCHE ZEITUNG

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 PRESSEMELDUNGEN:
 Südkurier (31-03-2007)
Verliebt, verlobt, verheiratet
Das Schlachtfeld Ehe kann man auf ganz verschiedene Arten darstellen - und es muss nicht unbedingt ein Film mit Michael Douglas sein. Ana Schlaegel und Bernd Wengert vom Theater Ravensburg können das genauso gut - und auf jeden Fall deutlich humorvoller. Den Beweis erbrachten sie jetzt in der Alten Kirche in Rulfingen vor nahezu ausverkauftem Haus.

Bis dass der Tod uns scheidet versprechen sich die Beiden vor dem Publikum - und in Rulfingen sogar noch vor einem echten Altar. Sie meinen es ernst, so wie wohl die meisten Paare, die den Bund fürs Leben schließen. Doch bald kommt die Erkenntnis: So ein Leben kann verdammt lang sein. Und dann immer die gleiche Frau im Bett und den gleichen Mann am Frühstückstisch? Sie kannte früher die Spieler vom VfB Stuttgart - und heute? Da denkt sie, Asamoah sei eine indische Teesorte, beklagt sich er. Und sie hat längst erkannt: Es gibt nur zwei Sorten Männer: dämliche und Tote. Das kann natürlich nicht gut gehen. Statt Streicheleinheiten gibt es bald Rededuelle um die falsch zusammen gerollte Zahnpastatube. Und hinterher haben es alle schon vorher gewusst: Die Beiden passen nicht zusammen. Der Kampf auf dem Schlachtfeld Ehe ist aber noch lange nicht ausgefochten. Bis man sich trennt, vergehen Lichtjahre. Schuld daran ist das Trägheitsgesetz. Und die Hoffnung. Und das gemeinsame Sorgerecht für den Goldfisch. Ana Schlaegel und Bernd Wengert präsentierten Ehekräche und andere unvermeidliche Missverständnisse zwischen Mann und Frau die eigentlich überhaupt nicht erfunden waren - eher schon von der barbarischen Wirklichkeit in eine entfernte Schublade geschoben.

Natürlich darf auch das Thema Sex mit dem Ex nicht fehlen, schließlich soll das ja auch im Oberschwäbischen gar nicht so selten vorkommen. Irgendwo müssen Schlaegel und Wengert ja die Ideen haben, den sie brillierten nicht nur als hervorragende Komödianten, sie haben auch das Buch für das Stück geschrieben. Ob nun alles Erfindung oder eher schon ein Tatsachenbericht war, das müssen die Zuschauer selbst entscheiden. Sicher ist aber: Das Theater Ravensburg bot beste Unterhaltung - und wer da lieber Fußball schaute, der hat echt was verpasst.
Karl-Heinz Fahlbusch
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