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 Red Baraat - Bhangra Funk & Dhol'n'Brass aus New York Konzert 
Di. 06.11.2012 | 20:00 Uhr Arbeitskreis Alte Kirche 

Sie sind die amerikanisch-indische Antwort auf Balkan Brass, Russendisko und Latin-Ska Bands und vereinen Elemente, die wir von Fanfare Ciocarlia, Gogol Bordello, Bucovina Club oder La Brass Banda kennen.
In etwas mehr als nur zwei Jahren haben sich Red Baraat aus New York mit ihrem bahnbrechenden DholnBrass-Sound als eine der weltbesten Livebands einen Namen gemacht. Unter der Leitung von Dholtrommler Sunny Jain verschmilzt das 8köpfige Ensemble den ansteckenden nordindischen Bhangra-Rhythmus mit einer Unzahl anderer Klänge, nämlich Funk, Go-Go, Latin und Jazz. Kurz gesagt haben Sunny Jain und Red Baraat einen ganz eigenen Sound geschaffen.
Heute kann man Red Baraat mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf einer überhitzten, unangekündigten Lagerhaus-Feten in ihrer Brooklyner Wohngegend wie im Lincoln Center begegnen; oder auf dem Montreal Jazzfestival genauso wie im Barbican Center in London.
Red Baraat (Baraat = Hochzeitsumzug) bietet ihren Zuhören die Energie und Spannung der auf nordindischen Hochzeiten üblichen musikalischen Feierlichkeiten. Sie spielen u.a. traditionelle Baraat- und Punjabilieder sowie klassische Bollywoodnummern und vor allem Eigenkompositionen.

Sunny Jain Dhol, MC
Rohin Khemani Percussion
Tomas Fujiwara Schlagzeug
John Altieri Sousafon, Rap
Sonny Singh Trompete, Gesang
MiWi La Lupa Basstrompete, Gesang
Ernest Stuart Posaune
Alex Hamin Sopransaxofon

Vorverkauf:

Buchhandlung Rettich in Mengen 07572-711174
Buchhandlung Rabe in Sigmaringen 07571-52296
Linzgau Buchhandlung in Pfullendorf 07552-8160

 PHOTOS:
 PRESSEMELDUNGEN:
 Schwäbische Zeitung Sigmaringen (08-11-2011)
Party-Nacht bringt die Alte Kirche zum Glühen - New Yorker Band spielt in der legendären Wahlnacht
Während die Amerikaner dabei waren, ihren Präsident Barak Obama in seinem Amt zu bestätigen, spielte in der Alten Kirche die New Yorker Band Red Baraat die vorgezogene Wahlparty. Immer wieder beschworen sie den Namen des Präsidenten Obama und machten unglaublich gute Musik. Zwischen den Stationen Bochum und Salzburg hatten sich die Musiker der Red Baraat Band auf Einladung von Andr Heygster und dem Verein der Alten Kirche in Rulfingen niedergelassen. So wehte der Hauch besser gesagt der Sturm - der großen Welt durch die kleine Kirche. Es war ein gigantischer Abend.
Das Herzstück der Band ist die Dhol, eine Fassförmige und bunte Trommel aus Nordindien, die sich der geniale Musiker Bandleader Sunny Jain um die Schulter gebunden hatte. Sein trommeln ist ein intensives Pulsieren, dem sich niemand entziehen kann. Sein trommeln hat eine Energie, die sich in dichten Wellen ausbreitet und alles durchdringt. Da hilft nur noch tanzen, entfesselt abtanzen. Das Publikum gab sich mit Wonne dem Tanzen hin.
Die Band Red Baraat entfaltet ihre Aktivitäten von Brooklyn aus, hat sich mit ihrem ureigenen Dhol-n-Brass Sound auf Weltniveau etabliert. Dass sie in Rulfingen gespielt hat, gehört zu den geschenkten Zufällen, die es maximal auszukosten galt. Red Baraats Musik inspiriert sich von den Klangfarben der indischen Hochzeitslieder, diesen bunten Trubel der fernöstlichen Feierlichkeiten. Doch ist sie von Jazz, Funk, Latin durchdrungen und so zu einer eigenen Sprache geworden. Große Tradition mischt sich mit der urbanen Wucht und Sensibilität, es entsteht eine kosmopolitische, Welt offene Stimmung. Die Musiker haben bekannte Stücke und eigene Kompositionen gespielt, die eine Handschrift tragen, die man nicht so schnell vergisst, wenn man sie gehört hat.
Es war eine sensationelle Show: Starke Lichteffekte zauberten eine hochästhetische Atmosphäre. Im Chorraum der Alten Kirche musizierten, sangen und tanzten die Musiker. Es war eine beeindruckende Energieentladung, die alle Tänzer ergriff und in wilde Bewegung setzte. Das Temperament der Red Baraat Band ist atemberaubend. Jeder Musiker ist ein begnadeter Solist, das Publikum umjubelte jeden Exkurs mit Begeisterung. Das Dohl-Solo war der Höhenpunkt des Abends, Sunny Jain versetzte die Zuhörer mit einer fantastischen Darbietung von Rhythmen und Volumen in Staunen.
Die kraftvolle Stimmen der Sänger elektrisierten mit spannenden Klangfarben. Do you like that Sound?, rief Sunny Jain dem Publikum zu, eine tosende Welle der Bestätigung schwappte der Bühne entgegen, und die Hitze der Partynacht steigerte sich noch um weitere Grade. Es dröhnte und bebte. Der Konzertabend kulminierte in einen gigantischen und kontrastreichen Schlussakkord. Als Zugabe spielten die Musiker ein introvertiertes und intensives Stück. Nur ungern entließen die viele Tänzer diese legendäre Band. Text und Bild Vera Romeu
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