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 BESCHREIBUNG:
 Guro von Germeten - “bad dreams & good nightmares“ Konzert 
Sa. 27.10.2012 | 20:00 Uhr Alte Kirche Rulfingen 

Guro von Germeten ist ein charmantes norwegisches Mädchen mit einem roten Akkordeon, roten Pumps und einer großen Stimme. Ihr musikalisches Fundament bildet eine mehrjährige Ausbildung in Kopenhagen, Oslo und der Schweiz. Ihre Lieder und ihr Vortrag werden allerdings vor allem von ihrem Herzen und viel, viel Gefühl gelenkt.
Guro erschafft eine ganz eigene Welt aus Chanson-Cabaret, Balkan-Noir, französischem Lebensgefühl, italienischer Grandezza und deutschem Geiste. Durch Guros Augen gesehen ist die Welt absurd und bitter, aber auch sinnlich und prachtvoll und sie besingt sie in Liedern über die Liebe, Polkakleider, guten Wein, verführerische Matrosen und wilde Küsse mit Zirkusclowns.
Ihre Auftritte - z. B. beim Internationalen Akkordeonfestival in Wien, beim UK Songwriter Festival, Oslo World Music Festival sowie zahlreichen Jazzfestivals - beeindrucken und verzaubern das Publikum gleichermaßen.
PRESSE:
Ein Konzerterlebnis der Extraklasse. (Schwarzwälder Bote)
Die Norwegerin begeistert mit ihrer Stimme und ihrem Akkordeon. Gebannt und regungslos lauscht das Publikum ihren Liedern, lebt das Wechselbad von Leidenschaftlichkeit, Verruchtheit, Freude, Melancholie, Verführung und Trauer mit. (Süddeutsche Zeitung)
Wenn es so etwas wie eine natürliche Bühnenpräsenz gibt: Guro von Germeten hat sie. Ein paar Akkorde und ihre wandlungsfähige Stimme addierten sich sofort zu purer Melancholie. Auch ihren Helden Jacques Brel und Edith Piaf zollte sie Tribut, sang beeindruckend von trunkenen Träumen und traurigen Liebesgeschichten. Langweilig wurde es bei diesem klasse Konzert der brillanten Songschreiberin nie: Zugabe! (Nordsee Zeitg)
Ein Liederabend voller Sinnlichkeit. Die schöne Norwegerin ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern vor allem ein Hinhörer. Die Fangemeinde der studierten Opernsängerin wächst offensichtlich. Da wird aus einem eindrucksvollen Stimmpotenzial geschöpft. Aber immer auch mit Augenzwinkern. (Mainzer Rhein Zeitung)
Erfrischend natürlich, allüren- und schnörkellos. Ihre Lieder sind alles andere als langsam, ihre Stimme entwickelt eine mitreißende Dynamik.
Die sympathische Norwegerin entfaltet einen Reigen atmosphärischer Chansons, in Musik gegossene Kurzgeschichten, die sie mit ihrer wandelbaren Stimme theatralisch vorträgt. (HNA)

 PHOTOS:
 PRESSEMELDUNGEN:
 Schwäbische Zeitung Sigmaringen (29-10-2012)
Guro von Germeten bringt Gefühl in raue Lieder - Ein rotes Akkordeon weckt die Liebe zur Seemannsmusik in der Norwegerin
Rulfingen - Es würde ein Abend voller Gefühle werden, versprach Guro von Germeten zu Beginn ihres Konzertes in der Alten Kirche in Rulfingen. Während es draußen leise vor sich hin schneite, wurde es in der Kirche bei Kerzenlicht gemütlich. Die Norwegerin passte perfekt in das Szenario mit ihrem knallroten Akkordeon, passend dazu trug sie einen roten Rock. Viele ihrer Lieder handeln von Liebe, die jedoch nicht immer glücklich ist.

Stop ist ein von Liebeskummer erfülltes Lied, der den Sängern beim Singen selbst zu überkommen schien. Zwischen den Liedern erzählte sie immer wieder von sich selbst. So habe sie sich vor knapp fünf Jahren unsterblich in ein rotes Akkordeon verliebt, dass sie in einem Schaufenster gesehen hatte. Spontan beschloss sie, dass es ein guter Tag sei, um damit anzufangen Akkordeonspielen zu lernen und das Instrument zu adoptieren. Davon habe ich eigentlich nur klassische Musik gemacht, erzählte sie.

Eines der ersten Lieder, das sie dann geschrieben hatte heißt Accordion Night und erzählt von einem Traum, denn die Musikerin hat. Mit anderen Akkordeonspielerinnen möchte sie eines Tages auf der Bühne eine Nacht lang spielen eine Akkordeon-Nacht. In Spiderman singt sie von einem schönen, aber nicht besonders netten Superhelden. Als sie bei einem Konzert in Kanada die erste Strophe mit den Zeilen naked and going to hell sang, waren ihre Zuschauer so erschrocken, dass sie fürchtete, sie würden aufstehen und gehen. Daraufhin versuchte sie die Situation zu retten und erzählte vom Kabarett in Europa, wo solche Zeilen nicht anstößig sind. Das Eis war gebrochen, erzählte Guro von Germeten. Wenn etwas europäisch ist, ist es für die Kanadier okay, lachte sie.

Aus ihrem neuen Album Come Stand Before Me, das im Januar erscheint, sang sie unter anderem It Was The Day. In ihren Liedern stecken viele Einflüsse. Gern lasse sie sich von französischem Kabarett beeinflussen. An vielen Stellen zeigte sie, welche Stimmgewalt in ihr steckt. Ihre klassische Vorgeschichte ließ sich in den rauen Seemannsliedern nicht verstecken.

In ihrer Heimat Norwegen macht sie mit dem Orchester Schwindelfrei Musik, die jiddisch klingt. Build Me A Home, eine ruhige Liebesballade, entstand aus einem kleinen Teil eines jiddischen Kinderliedes. My Dream Of A Jewish Wedding hingegen handelt vom wilden Tanz des Teufels auf einer Hochzeit.

Mit Hey Ya von Outkast hauchte Guro von Germeten einem eigentlich fröhlichen Lied eine völlig neue Note ein. Langsam und mit viel Gefühl gesungen entlockte sie dem Song eine Traurigkeit. Sie stecke in jedem schnellen Lied, wenn man es etwas langsamer singt, so die Musikerin.

Die Musik der Norwegerin lässt sich nicht schlicht in die Schublade klassischer Seemannslieder schieben. Auf der Bühne beeindruckt sie mit ihrer Präsenz und Nähe zum Publikum und überrascht mit vielfältigen Liedern und einer außergewöhnlichen Stimme, die die Kirche sicherlich auch ohne Mikrofon erfüllt hätte.

Umso beeindruckender ist, dass diese Musikkarriere aus einer Verliebtheit zu einem Akkordeon entstand. Ich habe angefangen Musik zu schreiben und das ist dabei rausgekommen, erzählt sie im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung. Es sei ein Zufall dass ausgerechnet Seemannslieder dabei entstanden seien. Das Publikum in Deutschland hat sie besonders in ihr Herz geschlossen und genießt ihre Soloauftritte hier. Es geht viel mehr um die Texte, sagt die Musikerin. Es sei eine andere Energie allein vor den Zuschauern zu singen. Diese seien hierzulande besonders gute Zuhörer: Die Ruhe, die ich hier bei meinen Konzerten finde, ist ganz toll. Sabine Herforth,Text und letztes Foto!
 KOMMENTARE:
 Martina Eisele (05-11-2012)
Fotos von Jutta Waldraff. Das letzte Bild ist von der Schwäbischen Zeitung, Sabine Herforth
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